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Ein Spross der Hoffnung
Nur in Gedanken zu hoffen, die Welt möge sich ändern, ist in etwa so, als glaube man daran, eine Schnittpflanze würde niemals welken. Doch ohne starke Wurzeln wird willkürlich auch die schönste Rose die Zeit nicht überdauern.

Und so sind wir überaus erfreut, Ihnen die Familia Costa Foundation des Hotel La Perla, vorzustellen. Das oberste Anliegen ist es, den tibetischen Kindern zu helfen und den Spross der Hoffnung weiter zu treiben, indem sie die Initiativen von Frau Pema tatkräftig unterstützt.

Die Stiftung ist ein Hoffnungsträger, vor allem für die tibetischen Kinder, ein kleiner Samen, ein Spross. Und wie jede Pflanze bedarf es liebevoller Pflege und eines unermüdlichen Einsatzes, damit sie wächst und gedeiht. Es soll ein starker Baum aus ihr werden, mit tiefen Wurzel, langen Ästen und einem dichten Blätterdach, in dessen Schatten die tibetischen Kinder Zuflucht finden. Denn sie brauchen einen sicheren Ort, geschützt vor Verfolgung und Ablehnung, wo sie die Möglichkeit, Kraft und Unterstützung finden, ihr kulturelles Erbe nicht aufzugeben, ihre tibetischen Wurzeln zu stärken und tief in die erschütterte Erde zu treiben.

Während des Dolomitenmarathons 2006, der die Farben Tibets mit sich trug, fand eine erste Initiative zu Gunsten dieses geschändeten Landes und seiner erniedrigten Bevölkerung statt. Ihre Verwirklichung, der erste große Schritt steht noch bevor und soll 2007/2008 umgesetzt werden. Er besteht in der Realisierung einer Herberge für 34 Kinder in der nordindischen Ortschaft Dharamsala.

Dharamsala ist eine kleine Stadt im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh, am Grenzgebiet zu Tibet. 1959 war schon der Dalai Lama vom tibetischen Hochland in die hohen Regionen der Stadt nach McLoedGanj geflohen. Seinen Weg wiederholen auch heute noch viele Menschen, in der Hoffung auf ein besseres Leben.

Das indische Parlament nahm die tibetische Bevölkerung auf und gewährte ihr gütig und doch ängstlich Asyl und eine zweite Heimat am Fuße der Hänge Dhauladhars. Das Gebiet auf 1800 Metern Meereshöhe ist nicht nur aufgrund der klimatischen Verhältnisse am ehesten für die Tibetaner geeignet. Wenden die Menschen ihre Augen demütig dem Himalaja, kommt womöglich ein Gefühl der Nähe, zur ihnen verwehrten Heimat Tibet, auf.
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